Kurz vor dem Ablegen stellen wir fest, dass sich wieder ordentlich Wasser im Motorraum gesammelt hat. Ein undichter Seewasserschlauch — schon länger auf der Liste, nie ganz oben. Heute kommt er nicht daran vorbei: Reparatur erst, dann Ablegen. Immerhin ist der Nachmittag lang.
Gegen halb drei geht es los, Kurs grob nach Norden. Der Motor läuft, das Wasser ist praktisch glatt, und der Wind aus Nordost pfeift uns gelegentlich um die Ohren, ohne dass er dabei viel ausrichten könnte. Backbord liegt der Leuchtturm von Furusund, dann folgt der Leuchtturm Gryten, und wir schieben uns an der Insel Aspö vorbei. Der Himmel reißt auf. Fast drei Seemeilen, und wir sind durch.
16:21
Der Motor läuft weiter, Kurs Nordost — Großsegel und Genua sind gesetzt, der Wind aus Nord gibt mal vier, mal siebzehn Knoten, und bei den kräftigeren Böen legt sich das Boot ordentlich auf die Seite. Weit über zehn Seemeilen arbeiten wir uns durch den Schärengürtel, passieren steuerbord die Leuchttürme Årskobben, Västerkobb und Boveteskär. Dass wir dabei kaum Welle haben, ist bei der Krängung ein echter Trost.
Im Abendlicht — die Sonne steht noch hoch, so spät wie sie hier untergeht — drehen wir nach Norden ab. Der Wind aus Nord bläst mal auf, mal fällt er fast weg, die Segel sind wieder oben. Steuerbord ziehen nacheinander die Leuchttürme Simpnäsklubb, Gävlehästen und Näskubben vorbei. Gut acht Seemeilen, dann laufen wir Arholma an und machen kurz nach acht fest.